Tipi leihen

Das Tipi hat seit der Einweihung im Mai 2015 aus verschiedenen Anlässen an verschiedenen Orten gestanden.

Entsprechend der Stiftungsförderung und entsprechend der ursprünglichen Zweckbestimmung kann das Tipi innerhalb von Berlin-Mitte verliehen werden.

Bitte unterschätzen Sie nicht den organisatorischen Aufwand, er kann erheblich sein! Alle beteiligten Institutionen und Personen (Ort, Logistik, Aufbauhelfer, Zwischenlager, Schlüsselrechte, Abbau, Abholung, Endlager) müssen auch terminlich koordiniert werden.

  • Für eine Aufstellung auf öffentlicher Fläche benötigen Sie eine Genehmigung des Straßen- und Grünflächenamtes. Informieren Sie sich ggf., wer Grundstückseigentümer ist, öffentliche Fläche oder private Fläche ist nicht immer klar erkennbar.
  • Es entsteht Aufwand für Logistik – das Gerüst besteht aus 6-Meter-langen Bambusstangen – und sie benötigen vor Ort vielleicht ein Zwischenlager, weil der Kalender Ihres Transportdienstleisters schlecht zu Ihrem geplanten Aufbautermin passt.
  • Der Aufbau und spätere Abbau des Gerüstes erfordert ein kleines Helferteam. Dieses Team können Sie vielleicht mit eigener Manpower verstärken, aber mindestens die Anleitung von Auf- und Abbauarbeiten soll bezahlt werden.
  • Auch die Organisation einer wirklich großen Leiter vor Ort (kann ja auch mal einen Häuserblock weit getragen werden) braucht erfahrungsgemäß jemanden mit guter Kenntnis von lokaler Infrastruktur und entsprechenden Schlüsselrechten zum richtigen Zeitpunkt.
  • Die Befestigung auf einer Grünfläche erfolgt mit Heringen (wie beim Camping). Auf gepflasterten Flächen muss die Zelthaut beispielsweise mit großen Steinen oder Sandsäcken befestigt/ beschwert werden. Die Zelthaut sollte „gepannt“ sein für ein einwandfreies Erscheinungsbild des Gesamtobjektes.
  • Sie übernehmen Verantwortung. Das Tipi erfordert kein Sicherheitsteam aber eine Ortswahl mit Verstand und jemanden, der/ die täglich guckt, ob rundum alles sauber und ordentlich ist und entsprechende Probleme beseitigt.

Das Tipi erfordert und fördert eine gewisse Kommunikation. Sie haben Gelegenheit, mit Fremden ganz zwanglos ins Gespräch zu kommen. Umgekehrt erreichen Sie über eine gewisse Kommunikationsbereitschaft (alle fragen „Was ist das?“ oder „Warum steht das jetzt hier?“) fast automatisch Solidarität und damit auch elementare Sicherheit für das Projekt. Unabhängig von Sauberkeit und Ordnung sollten Sie sich in dieser Sache etwas Zeit nehmen (oder jemanden beauftragen), das lohnt sich – für alle Beteiligten.

Vielleicht bekommen Sie im Umfeld des Tipis plötzlich etwas „Yarn Bombing“ (die google-Bildersuche zeigt sehr schön, was das ist), vielleicht finden sich Musiker ein, vielleicht zelebriert jemand ein Ritual: Das Objekt inspiriert und so ist es gedacht.

 

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